12/09/15

20 Uhr

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MEISTER

AM

AKKORDEON

 

Sommerkonzert Vol. 2

 

Dirk Rave und

Jenny Schäuffelen

mit ihrem Programm

„cacher l´art par l´art meme“ — Stücke und Arrangements für

zwei Akkordeons von Telemann, Rameau,

Vivaldi und Rave

 

 

Einlass ab 19 Uhr

Reservierung nicht erforderlich

 

Geboren wurde ich in Preetz / Schleswig-Holstein, machte dort schauspielernd und singend meine ersten Bühnenerfahrungen und lernte Akkordeon bei Ingrid Wirth. Später ging ich nach Berlin, wo ich Musikwissenschaft und Italienisch studierte. Hier kam ich als Hospitant und Regieassistent an der Neuköllner Oper mit Theater in Berührung und nahm schließlich weiterführenden Akkordeon-Unterricht im Einzeltonmanual bei Gerhard Scherer — schreibt der Akkordeonist Dirk Rave über sich selbst.

In den letzten zehn Jahren ist er als Komponist und Begleiter in Theater-, Chanson- und Kabarett-Programmen als auch mit eigenen Konzertprogrammen, solistisch, im Duo oder in großer Besetzung auf Berliner Bühnen als auch andernorts zu sehen
und zu hören. So auch im Rahmen des Sommerkonzertes Vol. 2 gemeinsam mit seiner Akkordeon-Partnerin am 12. September
in der Kulturscheune Neuendorf im Sande.

Jenny Schäuffelen, erhielt ihren ersten Klavierunterricht im
Alter von 5 Jahren. Sie studierte Klavier und Instrumental-pädagogik an der Hanns Eisler Musikhochschule Berlin bei Gabriele Kupfernagel und besuchte Meisterkurse für Klavier, Liedbegleitung und Klavierimprovisation bei Karl-Peter Kammerlander und Sayali Dadas. Schließlich entdeckte sie
das Akkordeon für sich und bindet es seitdem regelmäßig
in ihre musikalische Tätigkeit in den Genres Oper, Lied,
Chanson und Musical mit ein.

Arrangieren gehört zum Handwerk der beiden Akkordeonisten. Die Beherrschung dieser Kunst ist für die beiden unumgänglich, da die großen Werke und gängigen Titel bis heute häufig
nur in Form von Klavier- oder größeren Partituren vorliegen.
Aus der — sowohl intellektuell wie auch musikalisch-technisch herausfordernden — Beschäftigung mit den Möglichkeiten
der Übertragung existierender Musik auf das Akkordeon ist
die kompositorische Tätigkeit der beiden Ausnahme-Musiker erwachsen.

Jenny Schäuffelen und Dirk Rave bestreiten ihr gemeinsames Konzertprogramm aus diesem »aus der Not heraus« gewach-senen, reichhaltigen Repertoire eigener Kompositionen, aufwendiger Arrangements sowie renommierte, eigens für
das Akkordeon geschriebener Musiktitel.

Cacher l´art par l´art meme? Dieses geheimnisvolle, unüber-setzbare, von Jean-Philippe Rameau für seine eigene Musik formulierte Credo gilt für jede Art von Arrangement und dient als Titel des Konzertprogramms. Bearbeitete Musik durchläuft eine Metamorphose, sie verkleidet und entblößt gleichzeitig,
und genau darin liegen die besonderen Ausdrucksmöglichkeiten des Akkordeons zwischen Melancholie und Überschwang, Zartheit und Schärfe. Das Spektrum des Konzertprogramms reicht dementsprechend vom kammermusikalischen Kleinod der »Canons mélodieux« Georg-Philipp Telemanns über Arrangements von Orchesterwerken Jean-Philippe Rameaus und Antonio Vivaldis und Stücken aus den »Valses d´accordéon en concert« von Dirk Rave bis zu Musette und Tango.

Die Fachwelt lobt im akkordeon magazin die beiden in höchsten Tönen: Wahre Musik als Sprache des Herzens ist in ihren Werken durchweg zu spüren. So facettenreich sich ihre musikalische Theaterarbeit darstellt, so sind auch ihre Kompositionen viel-seitig und keineswegs nur oberflächlich französisch gewürzte »Stückchen«. Es ist gehaltvolle, tief empfundene und hand-werklich gut gearbeitete Musik mit Anspruch, die sich ganz unverkrampft und unterhaltsam zwischen ausgelassener Spielfreude und abgründiger Melancholie bewegt. Auch ohne Theaterbühne hat man mit diesen beiden ambitionierten Akkordeonisten mit ihren Werken mittleren und gehobenen Schwierigkeitsgrades sein helles Vergnügen!

 

 

 

 

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