19/05/17

18–22 Uhr

/

zwischen / hoffnung + verzweifelung

 

Raum- & Klanginstallation

in der Kirche Neuendorf im Sande

 

im Rahmen der

Langen Nacht der Museen &

der KulturTour

Geschichten erFahren

 

 

 

Sieben großflächige Holzschnittdrucke auf Seidenpapier markieren den Raum. Direkt vor den Kirchenfenstern gehängt werden sie vom wechselnden Tageslicht in Szene gesetzt.
In schwarz+weiß gehalten bilden sie Gegensatzpaare der
großen Themen von Hoffnung+Verzweiflung, Glück+Trauer,
Liebe+Hass und Leben+Tod.

 

Die Bielefelder Künstlerin und Kunstpädagogin Magdalene Bischinger entwickelte die Ausstellung unter dem Titel
»Ins Holz geschrieben« für die ehemalige jüdische Synagoge
in Oerlinghausen. Dabei hat sie sich von hebräischen Schriftzeichen inspirieren lassen, die den Ausgangspunkt
für ihre freien Assoziationen zu den Begriffspaaren bilden.

 

Die Ausstellung der handgefertigten Druckfahnen wird

anlässlich des 140. Geburtstags der jüdischen Montessori-Pädagogin Clara Grunwald, die am 11. Juni 1877 in Rheydt, Mönchengladbach geboren und in Auschwitz im April 1943 ermordet wurde, von einer Klanginstallation begleitet: Simultan erklingen sieben von ihr in den Jahren 1941—43 im Neuendorf geschriebene und von der Berliner Schauspielerin Charlotte Sieglin gelesene Briefe. Als Zeitzeugnisse einer Zeit zwischen Hoffnung+Verzweiflung gewähren die Briefe Einblick in das Schicksal derer, die sich im jüdischen Umschulungsheim Landwerk Neuendorf zwar noch auf die Auswanderung vorbereiteten, aber zunehmend der drohenden Gefahr der Deportation »nach Osten« ausgesetzt sahen.

 

in Zusammenarbeit mit der ortsansässigen Kirchengemeinde

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