09/09/17

20 Uhr

/

zwischen / auschwitz+

spreenhagen

 

 

»Die zwei Leben

des Dr. Fischer.

Ein Arzt in Auschwitz und

der DDR«

45 min. / 2001

 

 

Filmdokumentation & -gespräch

über den stellvertretenden

KZ- u. späteren Landarzt

/

17 Uhr

Vorprogramm

Hannah Arendt

 

Filmbiografie von

Margarethe von Trotta

106 min. / 2012

 

 

 

 

 

 

»Der Kerl hieß Dr. Fischer, der uns aussortiert hat«, erklärte
der ehemalige »Neuendorfer« und Auschwitz überlebende Eli Heymann.Dem stellvertretenden KZ-Arzt war es gelungen, nach Kriegsende im nahegelegenen Spreenhagen unterzutauchen
und dort bis in die sechziger Jahre als Landarzt zu praktizieren. Die Filmdokumentation zeichnet unter Verwendung von Originaufnahmen die Ereignisse nach, die sein Untertauchen möglich machten und schließlich zu dessen Verhaftung und Verurteilung führten.

 

Der Historiker Dr. Christian Dirks trägt mit seiner wissenschaftlichen Arbeit unter dem Titel »Die Verbrechen der anderen« maßgeblich dazu bei, dass wir heute sowohl den Funktionär und als auch das Privatleben Fischers nachzeichnen können. Zudem entlarvt er den größten Auschwitz-Prozess der DDR als Schauplatz antikapitalistischer Propaganda.

 

Vorprogramm Hannah Arendt Filmbiografie

Wie ist es möglich, dass NS-Verbrecher emotional völlig unberührt brutale Verfolgungs- und Tötungsmaschinerien erfanden, bedienten und darüber gleichermaßen unerschrocken berichten. Die Philosophin Hannah Arendt hatte 1961 den Eichmann-Prozeß in Jerusalem beobachtet und das Phänomen der »Banalität des Bösen« beschrieben.

Foto: Ausschnitt aus dem Film von Karin & Till Ludwig

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